Mittwoch, 18. Oktober 2006

Ausflug nach Miami Beach

In meinem Hotel liegt jeden Morgen die Zeitschrift „Miami Herald“ kostenlos aus, die einen freitags über die neusten Geschehnisse in Miami und Miami Beach aufklärt. Letztes Wochenende hatte ich mich nach längerem Studium der Zeitung zu einer Duck Tour entschlossen. Man fährt 90 Minuten mit einem Autoboot, d.h. einem Gefährt, dass zunächst auf der Strasse unterwegs ist und dann ins Meer als Boot herumfährt. Man hat einen sehr interessanten Einblick in die Geschichte Miamis erhalten und natürlich die Wohnungen der Stars gesehen, die größtenteils in der Biscayne Bay angesiedelt sind. Am Ende der Tour fährt man den Ocean Drive entlang. Da dieses Autoboot selbst seltsam und sher aufregend aussieht, kann man sich auch wie ein „kleiner“ Star fühlen, da jeder einen fotografieren will, da kann man das obligatorische "Quack Quack Quack", dass wir mit unserem Tourguide zu jeder Gelegenheit sprechen mussten fast vergessen. Trotzdem enpfehle ich jedem diese Tour - sie ist einfach nur toll. Bilder unter www.floriankuemmel.de/USA

Patienteneindrücke

So, mit was für Patienten hat man es denn nun zu tun. Der Großteil hat „nur kleiner Verletzungen; angefangen von Schürf- und Schnittwunden, bis zu Verbrennungen. Doch es gibt auch die „interessanteren“ oder schlimmeren Fälle. Dies klingt jetzt natürlich unfair, aber nach 20 Patienten denen es eigentlich „gut geht“, ist es eine medizinisch aufregendere Begegnung. Vor 4 Tagen gab es gleich zwei Patienten, die sich bei Ihrer Arbeit das erste Fingerglied des Zeigefingers abgesägt haben. Diese Patienten wurden zum Glück schnell eingeliefert, so dass ihnen schnell geholfen werden konnte. Ich durfte dabei dem Assistenzarzt zusehen und er hat mir im Anschluss seine Behandlungsweise erklärt. Da sich im gleichen Gebäude auch die Röntgenabteilung befindet, konnte ich auch hier einmal vorbeischauen. „Mein Patient" hatte einen Mittelfußbruch“ – hier „fracture of the metatarsal“ genannt. Ja man lernt auch ein wenig medizinische Fachsprache.

Heute hatten wir einen sehr intensiven Patienten. Er war psychisch verwirrt und gab an vergewaltigt worden zu sein. Die Polizei hat dies natürlich trotzdem sehr ernst genommen. Jedenfalls war dieser Patient HIV+ und Hepatitis A und B positiv und Kokain süchtig. Da macht man sich natürlich Gedanken über sein Ansteckungsrisiko und das der Ärzte, die um dem Patienten zu helfen, - im wahrsten Sinne des Wortes - ihr Leben in Gefahr bringen. Das muss man ihnen hoch anrechnen.

Montag, 16. Oktober 2006

Anatomie des Menschen - Animation

Bei meinem Aufenthalt im Krankenhaus ist mir auch ein Bruch des Mittelfußknochens begegnet. Im Internet fand ich dann vom ZDF diese gut gemachte Animation des menschlichen Körpers inkl. Erklärungen. Ich hoffe auch ihr erhaltet einen interessanten Einblick.

ZDF Anatomie

Sonntag, 15. Oktober 2006

Downtown Miami – Miami Carnival

An meinem ersten Wochenende bin ich neben dem obligatorischen Strandbesuch zum Miami Carnival in die Innenstadt gefahren. Wer gedenkt einmal selbst nach Miami zu kommen, sollte auf jeden Fall ein Auto mieten. Da ich erst 20 bin und man 21 Jahre alt sein muss um ein Auto zu mieten bin ich eben auf die öffentlichen Verkehrsmittel ausgewichen. – Ich muss leider sagen, dass man sie auf gar keinen Fall mit unseren vergleichen kann. Mir war zwar von Anfang an bewusst, dass man hier auch ein gutes Stück zur nächsten Haltestelle laufen muss, aber ich war mir nicht im klaren über die katastrophalen Abfahrtszeiten. Da kommt ein Bus eben auch mal 60 Minuten zu spät, oder eben gar nicht. Besonders ärgerlich sind jene Busse die mit dem Schild „Out of Order“ an einem Vorbeifahren. Das sind dann genau die Busse die man eigentlich braucht und es gibt keinen Grund dafür, dass sie einen nicht mitnehmen. Naja nun zum Carnival. Wie man vielleicht im Fotoalbum sehen kann, war dieser karibische Festtag unglaublich. Es gab über 200 Musikveranstaltungen im Opern- und Balletthaus und eine 3-stündigen Parade. Ganz witzig fand ich die Gestalten die in einer Art Ganzkörperanzug die Leute zum lachen brachten (siehe Album). Nach 6 Stunden hatte ich dann genug erlebt und machte mich auf den 2-stündigen Heimweg. Wer je nach Miami kommt, sollte diese Festivals (jede Nation feiert einmal im Jahr, d.h. es gibt jeden Monat so ein Spektakel) besuchen.

Der erste Eindruck

Wie ich schon auf der Internetseite des Mount Sinai Medical Centers gesehen habe, ist dieses Krankenhaus riesig. Es arbeiten über 1100 Ärzte dort und versorgen in verschiedenen Spezialabteilungen Patienten aus Miami und natürlich auch Touristen. (Für die Deutschen kann ich dann Übersetzungshilfe leisten.)

Im Krankenhaus:
Nachdem ich meine Uniform und meinen Ausweis erhalten habe, bin ich in meine Abteilung gekommen, in der alles, von der Erkältung bis zum abgesägten Finger, behandelt wird. Zunächst wurde ich von Monica herumgeführt und sie hat mich in meine Aufgaben eingewiesen. Ich soll den Patienten und ihren Angehörigen behilflich sein. Sei es mit Decken, Kissen, Essen oder Getränken. Doch schnell habe ich einen Kontakt zu einem Arzt namens Ted hergestellt, der mich mit zu seinen Patienten nahm. Nach der Behandlung erklärte er mir dann, wie der weitere Behandlungsverlauf aussehen wird und ich kann in seinen Medizinbüchern über die Krankheit nachlesen. Das ist wirklich toll und sehr aufregend. Wie ich oben schon beschrieben habe, hatten wir schon 2 Patienten die sich bei ihrer Arbeit das erste Fingerglied inkl. Knochen abgesägt haben. Diese hat Ted dann wieder angenäht und ich konnte bei der Behandlung dabei sein. Naja zumindest die erste Zeit, dann brauchte ich eine Pause. ;-)
Ich habe auch schon je einen Tag im MRI- Zentrum (Magnetresonanztomographiezentrum) und CatScan Zentrum verbringen können und zusammen mit den Technikern Aufnahmen des Gehirns und anderer Organe machen können. Das war natürlich sehr interessant und es ist eine aufregende Erfahrung mal nicht der Patient zu sein. Ansonsten liefere ich auch für die Krankenschwestern verschiedene Proben zu den anderen Abteilung. Mit der Zeit verläuft man sich dann auch weniger.

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Simples Fotoalbum - mit schlichtem Design

Wer sich, wie ich, im Internet schon nach Fotoalben umgeschaut hat, sollte sich vielleicht einmal mit simpleviewer beschäftigen. Dieses Tool ermöglicht es in kurzer Zeit ein schlichtes, aber - wie ich finde - elegantes Fotoalbum anzulegen.

Man benötigt nur das kostenlos erhältliche Picasa Bildverarbeitungsprogramm von google und speichert simpleviewer als Vorlage.

Ich hoffe es wird euch genausoviel Freude bereiten wie mir.

Bildliche Einblicke

Ich will auch einen Einblick in mein anmerikanische Leben geben, daher habe ich ein Internetfotoalbum angelegt ich wünsche viel Spaß beim durchsehen.

Hier gehts lang

Vorbereitung der USA - Reise

Ende September, als ich aus dem Urlaub zurückgekommen war und im Internet auf verschiedenen Medizinseiten herumsurfte, bin ich auf die diese Seite gestoßen. Darin beschreibt ein Mädchen ihre Erfahrungen bei ihrem Medizinpflegepraktikum in den USA. Ich beschloss sofort, dass mich das auch interessieren würde. In der nächsten Woche kontaktierte ich 40 Krankenhäuser in den USA und bekam vom Mount Sinai Medical Center in Miami Beach eine Zusage. Mit ein wenig Hilfe des Krankhauses habe ich, dann auch ein Zimmer für 2 Monate in Miami Beach erhalten. Nachdem alles mit den Behörden und den zuständigen Landesprüfungsämtern geklärt war, konnte es auch schon losgehen. AB ins Flugzeug und rüber nach Miami.

Jetzt geht es wieder los

Nachdem ich nun leider eine Weile in der Blogbranche unproduktiv war, melde ich mich nun wieder zurück. Mein Abitur und die außerschulischen Aktivitäten haben doch viel Zeit beansprucht und deshalb keine Zeit gelassen hier aktiv zu sein.

Momentan befinde ich mich in den USA und absolviere hier ein 2 monatiges Pflegepraktikum, da ich beabsichtige Medizin zu studieren und später in die Richtung Medizinphysik zu gehen. Hier möchte ich nun einen kleinen Einblick in meine Zeit hier geben.

Ich wünsche viel Spaß!

Sonntag, 15. Mai 2005

Der Lauf der Dinge

Dieses Kunstprojekt wurde von P. Fischli und D. Weiss im Jahre 1987 realisiert. Es ist eine Erzählung über Ursache und Wirkung, Mechanismen und Artistik, Unwahrscheinlichkeit und Präzision.

Einen kleinen Ausschnitt kann man sich hier ansehen:
http://www.tcfilm.ch/lauf_txt_d.htm --> Trailer

Donnerstag, 12. Mai 2005

Zum Schmunzeln?! - Die Russen kommen

"Die Russen kommen" hieß das Theaterstück, in dem ich heute Abend war und das von dem schwierigen Integrationsweg von Ausländern nach Deutschland erzählt. 11 "Integrierte" berichten in Form eines Stückes von den vielen Schwierigkeiten und Versuchen ihre Geschichte auf diesem Weg zu verarbeiten.

Zwei kleine Witze, die mir von diesem Abend noch in Erinnerung geblieben sind:

Warum hat ein Russe Moos im Magen? Na weil er ein Moos-kauer ist.

Warum trinken Deutsche Bier, Russen Vodka und Italiener Wein? Damit man sie an ihrer "Fahne" erkennen kann.

Dienstag, 10. Mai 2005

Nüsse - Gut für die Gesundheit

Auch ich dachte zunächst, dass Nüsse einen eher zunehmen lassen und man nicht zu viele davon Essen sollte. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. (siehe Stuttgarter Zeitung)

Jegliche Arten von Nüssen schützen einen vor Herz- und Kreislaufprobleme und vor Altersdiabetes. Gleichzeitig, trotz ihres hohen Fettgehalts, können sie einem beim Halten des Körpergewichts unterstützen. Was mich am meisten überrascht hat, ist, dass das Herzinfarktrisiko um bis zu 39% abnehmen kann.

Ein Vortrag im Kepler - Seminars zum Thema Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) hat mich aber vor dem Verzehr von Pistazien gewarnt. Diese enthalten sehr oft, vorallem wenn sie aus Ländern wie der Türkei kommen, diesen Schimmelpilz. (Das türkische Klima ist für sein Wachstum sehr förderlich.)

Sehr Positives hingegen habe ich über kaltgepresstes Walnussöl gehört. Zum Salat soll es ausgesprochen gut schmecken. Eine Bezugsadresse gibt es hier: http://www.3sat.de/nano/...
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